Seminarreihe: Kinderschutz
Seminar 1: Professionell handeln, Kinder schützen, Handlungssicherheit gewinnen
Wenn Kinder oder Jugendliche von belastenden Erfahrungen berichten, kommt der ersten Reaktion von Fachkräften eine entscheidende Bedeutung zu. Ein professionell geführtes Erstgespräch kann maßgeblich dazu beitragen, das Vertrauen des Kindes zu stärken, relevante Informationen zu erfassen und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten.
Insbesondere bei einem Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch sind Fachkräfte gefordert, Gespräche sensibel, suggestivfrei und ergebnisoffen zu führen. Unsachgemäße Befragungen können nicht nur die weitere Aufklärung erschweren, sondern auch das Kindeswohl beeinträchtigen. Diese praxisorientierte Fortbildung vermittelt das notwendige Fachwissen und konkrete Handlungskompetenzen, um in Verdachtsfällen sicher und professionell zu agieren.
Grundlagen des Seminars
Die Inhalte basieren auf den wissenschaftlich evaluierten Forschungsprojekten RP SKM und ViContact. Die entwickelten Trainingsmodule unterstützen Fachkräfte dabei, Offenbarungen von Kindern und Jugendlichen angemessen aufzugreifen, Gespräche professionell zu gestalten und rechtssicher zu dokumentieren.
Teilnehmende erhalten praxiserprobte Methoden für den Umgang mit Verdachtsfällen sexueller Gewalt sowie wertvolle Hilfestellungen für die Einleitung von Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen.
Nach dem Seminar können Sie
✓ Verdachtsmomente professionell einordnen
✓ Offenbarungen von Kindern sicher entgegennehmen
✓ Gespräche fachlich fundiert und suggestivfrei führen
✓ Gesprächsinhalte rechtssicher dokumentieren
✓ Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen einleiten
✓ im Verdachtsfall souverän und handlungssicher reagieren
Ort
Oldenburg
Wann
29.10.2026 | 07.11.2026
1 Seminartag
08:00 Uhr - 16:00 Uhr
Kosten
149 €
Das Seminar
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Ihre Dozentin
Frieda Mensing, M.Sc.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Forschungsprojekten RP SKM und ViContact an der Europa-Universität Flensburg. Forschungsschwerpunkte sind sexueller Kindesmissbrauch, Kinderschutz sowie die Professionalisierung von Fachkräften im Umgang mit Verdachtsfällen